Saturday, March 09, 2013

gelesen: Februar 2013

Im Februar war ich ein bisschen lese (und Blog) faul, obwohl das einzige Buch, das ich gelesen habe, wirklich super war:


Jefferson's Sons - Kimberly Brubaker Bradley

Beverly, Hariet, Madison und Eston sind nicht nur die Kinder von dem 3. Präsidenten der USA Thomas Jefferson sondern auch die Sklaven, da ihre Mutter auch eine Sklavin ist. Obwohl jeder weiß, dass sie seine Kinder sind, darf darüber natürlich nicht geredet werden, sie haben zwar ein paar Vorteile gegenüber anderen Sklaven, wie zum Beispiel Geigenunterricht, aber ansonsten leben sie in einer kleinen Hütte und sehen ihren Vater nur selten, wenn sie zum Beispiel Kellner spielen müssen, wenn er Besuch hat. Doch trotzdem können sie sich auf die Zukunft freuen, denn Jefferson hat ihnen die Freiheit mit 21 Jahren versprochen und da auch schon ihre Großväter weiß waren, können manchen der Kinder sogar als Weiße durchgehen. Aber was ist mit den Kindern, die eindeutig nicht weiß sind und denen deswegen auch nicht das Leben eines Weißen offen steht? Und was wird passieren, wenn Master Jefferson stirbt bevor er sein Versprechen wahr machen kann?
Die Geschichte wird aus der Perspektive von verschiedenen Sklavenkindern erzählt und man fühlt mit, wenn die Kinder zwischen Glück und Trauer alles erleben, so wie auch die ständige Frage, wie der Mann, der in der Unabhängigkeitserklärung von Freiheit und Gleichheit schreibt, trotzdem anderen die Freiheit verwehrt.

Peter looked up at him. "If Master Jefferson wrote that, how come he doesn't believe it?"
"He does believe it," Maddy said. "At least, he thinks he does." 

Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben und schon für Kinder ab 8 Jahren. Ich glaube, auf deutsch ist es noch nicht erschienen, aber ich kann jedem nur empfehlen es zu lesen. Vor allem weil es auf einer wahren Geschichte beruht.

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