Saturday, August 30, 2014

Flitterwochen Bali

Heute möchte ich mal über unsere Flitterwochen berichten, die nun schon mehr als zwei Wochen zurückliegen.
Wir haben uns entschieden nach Bali zu fliegen. Mittwoch abends ging es in Frankfurt los, nach ca 13. Stunden kamen wir in Singapur an und mussten dann nochmal 2:40 Stunden nach Bali fliegen. Da unser Flugzeug ein bisschen Verspätung hatte und wir uns noch eine Bordkarte für den zweiten Flug besorgen mussten, wurde es in Singapur etwas stressig, aber zum Glück hat alles geklappt.

Wir haben das Swissbel Hotel schon vorher gebucht und das war eine gute Entscheidung, weil es dort echt super war. Alles war noch sehr neu, der Pool war groß, das Personal sehr nett und beim Frühstück gab es so ziemlich alles, was man sich wünschen kann.
 Das Hotel lag zwar nicht direkt am Strand, aber man konnte zum Strand laufen und dort einen Abschnitt mit Liegen extra für die Hotelgäste nutzen. Bei Ebbe konnte man gut schnorcheln und Korallen, Fische und Seesterne sehen.

In Ubud waren wir in einem Affenpark, in dem die Affen ganz frei rumgelaufen sind und auch immer zu den Besuchern kamen. Außerdem haben wir uns dort einen Tempel angesehen. 

 In unserem Hotel habe ich außerdem einen Tauch-Schnupperkurs gemacht und kann so wieder etwas von meiner Lifelist streichen. Habe zwar keine Fische oder so gesehen, es war aber trotzdem interessant, so erfahren wie es sich anfühlt, durch so ein Gerät zu atmen, auch wenn ich leider feststellen musste, dass es im Meer aufgrund der Kälteallergie trotz Neoprenanzug zu kalt für mich wäre.

 Weitere Tiere haben wir im Bali Bird Park gesehen. Hier hat es mir allerdings nicht so gut gefallen, da ich fand, dass die meisten Vögel sehr wenig Platz hatten und ich den Park mit über 20 Euro pro Person doch recht teuer fand.
Cooler fand ich eine Schildkrötenaufzuchtstation auf der Turtle Island, wo man die Schildkröten mit Seegras füttern konnte.
 In einem Elefantenpark waren wir auch noch und hier konnte ich noch einen weiteren Punkt von meiner Lifelist streichen, denn da konnte man die Elefanten füttern und streicheln :)


Eine Nacht haben wir auf der Insel Nusa Lembongan verbracht. Die Bootsfahrt dahin war leider furchtbar, weil es sehr sehr wellig war, aber die hohen Wellen am Devil's Tear spritzen zu sehen, war super.

 Beeindruckend sind auch die sehr grünen Reisterassen, die man überall in Bali sehen kann. 
 Tanah Lot ist ein schöner Tempel an der Westküste, der bei Flut vollkommen im Wasser steht und man ihn nur bei Ebbe erreichen kann. Hier haben wir uns einen Sonnenuntergang angesehen.


Monday, July 21, 2014

Hochzeitsfeier

Vor der Hochzeit hatte ich nur vor zwei Dingen Angst:
1. dass mein Kleid beim Hinknien in der Kirche runter rutscht
2. dass auf der Feier keine Stimmung aufkommt

Nachdem in der Kirche alles gut geklappt hat, war also die erste Hürde genommen und die zweite Angst ist zum Glück auch ganz und gar nicht eingetreten.
Als wir bei der Feier ankamen, waren schon alle Gäste da, da wir noch Fotos gemacht haben. 

Nachdem dann Tim, meine Papa und Time Papa schöne Reden gehalten haben, gab es Essen in Form von Buffet. Ich konnte zwar aufgrund meiner Aufregung und des engen Kleids nicht sehr viel Essen, aber alles was ich gegessen habe, war sehr lecker. 

Als alle gesättigt waren, wurden viele lustige Spiele gemacht:
 Bei Max' "Schlag das Brautpaar" musste wir bei verschiedenen Spielen gegen andere Paare antreten und haben zum Glück gewonnen :)
 Bei Maries Spiel, mussten wir erraten, was wohl alle stehenden Gäste gemeinsam haben, was manchmal gar nicht so einfach war. Bei diesem Spiel mussten wir gegeneinander spielen und ich war froh, dass ich gewonnen habe, denn als Verlierer musste Tim drei mal hintereinander das Badezimmer putzen.

Bei Nils und Mias "Reise nach Jerusalem" konnten wir uns mal ausruhen und zusehen, wie 13 unserer Gäste um die Plätze kämpfen, nachdem sie verschiedene Dinge besorgen mussten. Besonders schön bei diesem Spiel ist, das jeder der Teilnehmer nun in einem Monat des nächsten Jahres etwas mit uns unternehmen muss, so dass wir noch lange an die Hochzeit erinnert werden. 

Auch an unserem 1. Hochzeitstag haben wir noch etwas, das uns an die Feier erinnert, denn alle Gäste hatten kurze Briefe geschrieben und in eine schöne Box getan, die wir zunageln mussten, damit wir sie nicht vor dem 9.5.2015 öffnen. 

Nach dem Hochzeitstanz (da schreibe ich noch einmal etwas zu, weil ich auch ein Video dazu hoch laden wollte), sind direkt sehr viele Gäste zum Tanzen dazu gekommen und die Tanzfläche war auch bis halb 5 morgens nie leer und es war die ganze Zeit gute Stimmung, was mich sehr gefreut hat. 

Tuesday, June 24, 2014

Hochzeitsshooting

Nach der Kirche haben wir noch ein paar Fotos auf einer Wiese gemacht.
Anfangs hat es leider ein bisschen geregnet, aber wir haben trotzdem durchgehalten und dann hat es auch schnell wieder aufgehört. Am Ende war ich zwar ziemlich durchgefroren, aber trotzdem froh, dass wir so viele Fotos gemacht haben.
Hier meine Lieblingsfotos. 



Heiraten kann auch ganz schön gefährlich sein :) 

Buntschatten und Fledermäuse


Heute möchte ich euch mal wieder ein Buch empfehlen. Eine Freundin hatte mir davon erzählt und ich wusste direkt, dass ich es lesen möchte.
Geschrieben wurde es von einem Autisten, der seine Kindheit beschreibt und dabei zeigt, wie er die Welt um sich herum empfindet. Zum Beispiel kann er die Gesichtsausdrücke andere Menschen nicht lesen und beschreibt die Gesichter dann auch so, wie er sie sieht. Bestimmte Wörter kann er einfach nicht verstehen und sich merken. Zum Beispiel kann er
sich die Zahl vier nicht mehrken und das ist dann natürlich doof, wenn man gerade vier Jahre alt ist und alle einen fragen, wie alt man ist. Wenn er ein Wort nicht versteht, wenn jemand anderes mit ihm redet, dann schreibt er an Stelle dieses Wortes auch nur "Geräusch", so dass man sich als Leser in seine Lage versetzen kann, warum er nicht weiß, was er tun soll. Ich fand Autismus auch schon vorher interessant und für jeden anderen, der daran interessiert ist, ist das Buch nur zu empfehlen.

Friday, June 13, 2014

Juni: happiness project

Hui, schon fast der halbe Monat ist rum und ich habe noch nicht über das Juni Kapitel geschrieben: Nimm dir Zeit für Freunde

Denk an Geburtstage: Der Geburtstag eines Freundes ist ein Zeitpunkt im Jahr, an dem man mal wieder Kontakt aufnehmen kann, wenn man ihn vielleicht länger nicht hatte. Jeder freut sich darüber, wenn jemand an einen denkt.

Sei großzügig: Großzügige Handlungen verstärken Freundschaften, das bedeutet nicht, dass man jetzt jedem Freund ein großes Geschenk kaufen muss, man kann auch jemandem helfen, etwas zu tun, was er alleine vielleicht nicht schafft, oder vielleicht jemandem verzeihen, der etwas doofes getan hat...

Sei da: Wenn jemand einen Geburtstag feiert, ein Kind bekommen hat oder sonst irgendetwas, verschiebe es nicht auf das nächste Mal, sondern besuche diese Leute und teile ihre Freude mit ihnen!

Hör auf zu lästern/zu tratschen: Zwar machen uns diese Aktivitäten für kurze Zeit glücklich, weil sie uns mit denen verbinden, mit denen wir reden, aber nachher hat man doch ein schlechtes Gewissen und schließlich wollen wir ja auch selbst nicht, dass jemand schlecht über uns redet, nur weil wir uns einmal nicht richtig verhalten haben.

Finde drei neue Freunde: Wenn du irgendwo mit neuen Menschen zusammen bist, versuche drei neue Freunde zu finden. Nicht nur findest du vielleicht einen Menschen, mit dem du noch viel Spaß haben kannst, aber auch deine Einstellung neue Freunde zu finden, macht dich wahrscheinlich freundlicher und offener!

Friday, June 06, 2014

Milk a cow

Für mich ganz überraschend hat sich letzten Monat ein Wunsch von meiner Life List erfüllt.
Lisa und Axel hatten mir zum Geburtstag eine Schnitzeljagd geschenkt, bei der ich während des Weges verschiedene Aufgaben erfüllen musste, um Punkte zu sammeln und den weiteren Weg rauszufinden.Nachdem wir schon einige Kilometer und Spaß hinter uns hatten, bekam ich als Aufgabe einen Becher und eine kleine Flasche 43er mit der Frage, was ich wohl noch bräuchte. Auf die Antwort "Milch" kam dann natürlich der Ausruf "Was ein Zufall, dass hier gerade ein Bauernhof ist". Der Bauer wusste schon Bescheid und wir wurden zu einem kleinen Stall geführt, in dem eine Kuh mit ihrem Kälbchen stand. Nachdem der Bauer die Kuh angebunden hat, dabei ein bisschen rumgewirbelt wurde und meinte, dass die Kuh etwas stur wäre, wurde mir schon ein bisschen mulmig, aber das Melkenhat dann sehr gut geklappt und war gar nicht schwer, so dass ich schnell meinen Becher voll hatte. Das süße Kälbchen konnte ich sogar auch noch streicheln.Das Melken und die Schnitzeljagd allgemein waren wirklich super.


Kirchliche Trauung

Da wir nun die Fotos vonVerena bekommen haben, kann ich endlich mal weiter über die Hochzeit schreiben.
Am Hochzeitstag war ich ganz froh, dass wir die standesamtliche Trauung schon hinter uns hatten, so dass der Vormittag entspannter war. Gegen Mittag bin ich dann zu meinen Eltern gefahren, wo Marie mir die Haare gemacht hat und mir ins Kleid geholfen hat. Nachdem dann der Rest der Familie schon zur Kirche gefahren, wurde es dann auch langsam für uns
Zeit. Mit meinem Papa zusammen sind wir zur Kirche gefahren, als wir los gefahren sind, hat man schon die Kirchenglocken gehört und da ich Unpünktlichkeit nicht mag, wurde ich dann schon nervös, mein Papa meinte
dann nur "Keine Angst, die fangen nicht ohne dich an".
An der Kirche angekommen, war ich dann richtig aufgeregt und froh, dass ich zusammen mit meinem Papa in die Kirche gehen konnte und nicht alleine.

Der Gottesdienst flog dann eher an mir vorbei, bis ich auf einmal gemerkt habe, dass ich meinen Brautstrauß zu hause vergessen hatte :( Das war ärgerlich, den hat mein Bruder dann aber zum Glück nach der Kirche noch geholt.



Besonders schön im Gottesdienst war auch, dass meine Freundin Julia für uns gesungen hat.
Nach der Kirche gab es noch ein Gläschen Hugo zum Anstoßen und die erste Überraschung: aus einem Bettlaken mussten wir ein Herz ausschneiden und durchklettern. Eine weitere schöne Überraschung waren viele viele rote
Herzluftballons, an die die Gäste Postkarten gehängt haben, bevor wir sie steigen ließen. Das sah sehr schön aus. Leider haben wir nur eine Postkarte zurück bekommen und ich habe auch noch drei Luftballons mit ins Auto genommen, weil wir damit noch Fotos machen wollten, aber die sind leider weg geflogen, als ich die Tür aufgemacht habe :)


Nach der Kirche sind dann die meisten Gäste schon zur Feier gefahren, während wir noch Fotos auf einer Wiese gemacht haben.

Friday, May 16, 2014

Standesamt

Am 8.5. haben wir schon standesamtlich geheiratet, da es am 9.5. in unserem Rathaus nicht möglich war. Ich hatte vorher über die standesamtliche Hochzeit gar nicht viel nachgedacht, weil die kirchliche Hochzeit für mich die "richtige" Hochzeit war.
Ich war aber sehr positiv überrascht von der Trauung. Das Foto des Trauzimmers auf der Internetseite sah nicht wirklich einladend aus, aber wir hatten Glück und es wurde gerade neu gestaltet und war nun viel schöner und festlicher.
Die Standesbeamtin hat auch am Anfang noch viel über eine glückliche Ehe erzählt und am Ende ein Gedicht vorgelesen. So war es nicht ganz so förmlich.
Nach der Trauung durften wir auch noch ein bisschen da bleiben und haben mit Sekt angestoßen.




Thursday, May 15, 2014

Junggesellinnenabschied

Heute fange ich mal an von unserer (super) Hochzeit zu berichten:

Schon vor der Hochzeit ging es schon los mit dem Feiern. Den Samstag vor der Trauung war mein Junggesellinnenabschied. Mir wurde zwar zum Glück das Datum verraten, aber außer dass es um 16 Uhr los geht, wusste ich nicht was auf mich zukommt.
Das ist ja gar nichts für mich :) Ich war so aufgeregt und neugierig und habe die ganze Zeit versucht aus Tim raus zu bekommen, was passiert. Der wusste es aber auch nicht. 
Am Samstag dann (bei super Wetter) hat Tim mich zum Bahnhof gefahren und ich dachte, ah wir fahren wohl mit dem Zug irgendwo hin. So war es aber nicht, sondern viel besser: Auf dem Parkplatz stand ein Traktor mit Planwagen und dahinter alle Mädels mit Gummistiefeln und gekleidet wie Bäuerinnen. 
Nachdem auch ich entsprechend eingekleidet wurde, ging es los und wir sind zwei Stunden lang mit gefühlten 10 km/h (einmal bin ich aus dem Wagen ausgestiegen und musste feststellen, dass wenn man hinter her läuft, es doch schneller ist), super Stimmung, alten Bravo Hits und einigen Schnäpsen durch die Gegend gefahren. Das hat seeeeeeehr viel Spaß gemacht. 
Danach haben wir lecker gegrillt und in einer Schrebergartenhütte gesessen.